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Baclofen 10 mg
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Produktname: Baclofen
Dosierung: 10 mg




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So wirkt Baclofen
Die menschliche Skelettmuskulatur wird durch bestimmte Botenstoffe (Neurotransmitter) aktiviert oder gehemmt. Normalerweise werden diese Botenstoffe entsprechend der äußeren Umstände ausgeschüttet. Ein bestimmter Botenstoff, die sogenannte Gamma-Aminobuttersäure (GABA), ist der wichtigste hemmende Botenstoff im zentralen Nervensystem (Gehirn und Rückenmark). GABA sorgt unter anderem für Schlaf und Muskelerschlaffung und unterdrückt Muskelkrämpfe.

Bei Erkrankungen oder Verletzungen des Nervensystems ist dieses kontrollierte Gleichgewicht gestört und GABA manchmal nicht ausreichend wirksam. Die Folge: Das Nervensystem ist übererregbar, und es kann zu Multipler Sklerose und Spastiken (unnatürliche, beständige Anspannung der Muskulatur) kommen.
Der Wirkstoff Baclofen greift an einer bestimmten Andockstelle von GABA an (GABA-B-Rezeptor) und imitiert dessen Wirkung. Dieser Rezeptor ist speziell für die Muskelspannung zuständig. So kommt es zu einer Erschlaffung der betroffenen Muskulatur, und die Spastik wird gelindert.

Aufnahme, Abbau und Ausscheidung von Baclofen

Der Wirkstoff Baclofen wird rasch und nahezu vollständig aus dem Darm ins Blut aufgenommen. Allerdings ist die Menge an Baclofen, die den tatsächlichen Wirkort (zentrales Nervensystem) erreicht, relativ gering. Bei sehr schweren Spastiken wird der Wirkstoff deshalb direkt in den Liquor (Flüssigkeit im Gehirn) eingebracht, damit hohe Konzentrationen am Wirkort erreicht werden können.
Der Wirkstoff wird unverändert über die Nieren ausgeschieden.

Wann wird Baclofen eingesetzt?
Zu den Anwendungsgebieten (Indikationen) von Baclofen gehören:
   - Spastizität der Skelettmuskulatur durch Multiple Sklerose
   - Spastizität der Skelettmuskulatur durch eine Verletzung oder Erkrankung des Rückenmarks
   - Spastizität der Skelettmuskulatur durch eine Verletzung oder Funktionsstörung des Gehirns

So wird Baclofen angewendet
Normalerweise wird Baclofen in Form von Tabletten eingenommen. Für eine bessere Verträglichkeit sollte der Wirkstoff zusammen mit einer Mahlzeit eingenommen werden. Bei schwerwiegenden Symptomen kann Baclofen aber auch als Infusion direkt in die Liquor-Flüssigkeit des Gehirns eingebracht werden.

Die Baclofen-Dosierung beträgt bei Erwachsenen maximal 75 Milligramm täglich (selten bis zu 120 Milligramm). Diese Menge sollte durch langsame Steigerung der Dosis erreicht werden, wobei für jeden Behandelten eine individuelle Dosis gefunden werden muss. Man beginnt in der Regel mit drei Mal täglich fünf Milligramm und steigert die Dosis dann so lange, bis sich die Symptome deutlich verbessert haben.

Kinder und Jugendliche erhalten eine verringerte Dosis.

Normalerweise handelt es sich bei der Behandlung mit dem Wirkstoff Baclofen um eine Langzeitbehandlung. Das Absetzen des Wirkstoffes muss „ausschleichend“ erfolgen. Das bedeutet, dass man die Dosis über einen Zeitraum von etwa zwei bis drei Wochen schrittweise reduzieren muss.

Welche Nebenwirkungen hat Baclofen?
Vor allem zu Beginn der Behandlung kann Baclofen Nebenwirkungen wie Magen-Darm-Probleme, Müdigkeit oder Benommenheit (tagsüber) hervorrufen.
Gelegentlich, das heißt bei weniger als einem Prozent der Behandelten, kann es unter anderem zu Mundtrockenheit, Sehstörungen, Kopfschmerzen und Zittern kommen.

Was ist bei der Einnahme von Baclofen zu beachten?
Der Wirkstoff sollte nur mit Vorsicht angewendet werden, wenn der Patient unter Nierenfunktionsstörungen, schweren psychischen Erkrankungen oder akuten Verwirrungszuständen leidet. Dies gilt insbesondere dann, wenn eine Vergiftung mit Alkohol oder Schlafmitteln vorliegt.

Gegenanzeigen
Medikamente mit Baclofen dürfen nicht angewendet werden, wenn der Behandelte unter Krampfleiden (Epilepsie) oder einer schweren Nierenfunktionsstörung leidet.

Wechselwirkungen
Baclofen und andere zentral wirksame Substanten (wie Alkohol, Schlafmittel, Mittel gegen Depressionen oder starke Schmerzmittel) können sich gegenseitig in ihren Wirkungen und Nebenwirkungen verstärken.
Der Wirkstoff Baclofen kann die Wirkung von Blutdruck-senkenden Mitteln verstärken, weshalb eine Dosisanpassung notwendig sein kann.

Verkehrstüchtigkeit und Bedienen von Maschinen
Da Baclofen das Reaktionsvermögen beeinträchtigen kann, sollte insbesondere bei Therapiebeginn auf eine aktive Teilnahme am Straßenverkehr und das Bedienen von schweren Maschinen verzichtet werden. Dies gilt vor allem bei gleichzeitigem Konsum von Alkohol.

Altersbeschränkungen
Der Wirkstoff Baclofen kann unter strenger ärztlicher Aufsicht auch bei Kindern angewendet werden.

Schwangerschaft und Stillzeit
Der Erfahrungsumfang zur Anwendung von Baclofen in Schwangerschaft und Stillzeit ist sehr gering. Zwei Fälle einer Anwendung in der Schwangerschaft sind bekannt. Es kam bei bei den Neugeborenen zu starken Entzugssymptomen und bei einem Baby zu epileptischen Anfällen.
Im Zweifelsfalle sollte der behandelnde Arzt entscheiden, ob der individuelle Nutzen der Behandlung das Risiko überwiegt.

Auch in der Stillzeit sollte eine strenge Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen. Experten vermuten, dass Baclofen in die Muttermilch übergeht. Die Folgen für den Säugling sind nicht bekannt. Eine besser erprobte Alternative in Schwangerschaft und Stillzeit stellt der Wirkstoff Diazepam dar, der in niedrigen Dosen kurzfristig spannungslösend wirkt.